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Zecken
 
Vorkommen
Bevorzugte Aufenthaltsorte der Zecken sind Waldränder, Wegränder und Hecken. Ihre grösste Aktivität entwickeln sie bei gemässigten Klimabedingungen, also im Frühling und Herbst. Sie klettern nur wenig in die Höhe, höchstens 1.5 m über den Boden, denn Trockenheit ist ihr grösster Feind. Streift ein mögliches Opfer vorbei, krallen sie sich blitzschnell an ihm fest. Mithilfe der Fühlorganen, den Palpen, ertasten sie eine geeignete Saugstelle, was einige Stunden dauern kann. Bevorzugt werden die dünneren und feuchteren Hautstellen, wie die behaarte Kopfhaut, Ohren, Hals, die Umgebung von Hautfalten und die Innenseite der Gelenke.
Hat sich die Zecke festgekrallt, kann die mehrere Tage dauernde Blutmahlzeit beginnen. Die Zecke scheidet dabei blutverdünnende, entzündungshemmende und schmerzstillende Sekrete aus. So spürt der Wirt nichts und der Blutschmarozer bleibt mehrere Tage unentdeckt.
 
Die Zecke als Krankheitsüberträger
Folgende Krankheiten können von der Zecke übertragen werden:
 
FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)
Die FSME Viren kommen nur in speziellen, so genannten Endemiegebieten vor. Auch die Region Thun ist davon betroffen. Gegen FSME kann man sich impfen lassen.
Die Krankheit läuft in 2 Phasen ab. In der ersten Phase vermehrt sich das Virus über die Lymphbahnen in verschiedene Organe. Mit fortschreitender Infektion und zweiter Virämiephase kommt es zum Befall des zentralen Nervensystems. Dort vermehren sich die Viren erneut, wodurch Nektrosen (absterben des Gewebes) entstehen. Es können Hirnhäute oder auch tiefer liegende Strukturen betroffen sein. Dies führt zu Ödemen und Schwellungen im Gehirn. Bei Befall von den sogenannten mototrischen Vorderhornzellen kann es zu schlaffen, irreversiblen Lähmungen kommen. Nach durchgemachter Krankheit ist eine Immunität vorhanden.
 
Lyme-Borreliose (Entdeckt vom Auslandschweizer Willy Burgdorfer 1982)
Die Lyme-Borreliose kommt überall vor, wo die sich die Zecke des Types Ixodes Ricinus aufhält (wichtigster Vertreter in Europa).
Die Krankheit läuft in 3 Stadien ab.
 
1. Stadium: Lokale Infektion
Beim Stich entwickelt sich eine schmerzlose Rötung, welche sich ringförmig ausbreitet, während das Zentrum wiederum ausblasst. Nach wenigen Tagen verschwindet meistens die Hautrötung mit oder ohne Therapie, was aber nicht in jedem Fall bedeutet, dass die Krankheit besiegt ist.
 
2. Stadium: generalisierte Infektion und Organmanifestationen
Diese Infektion kann nach einer Latenzzeit von bis zu zehn Wochen erneut aufflammen. Die Symtome sind Muskel und Gliederschmerzen, welche aber auch schon im ersten Stadium auftreten können. Zudem entstehen zu Beginn des 2. Stadiums Fieber, Abgeschlagenheit und typischerweise massive Schweissausbrüche Nachts.
 
3. Stadium: Chronifikation (Chronische Beschwerden)
Durch eine Antibiotikatherapie können selten alle Bakterien abgetötet werden. Dadurch überleben immer wieder einige und können Monate oder sogar Jahre später einige Krankheitssymtome auslösen. Typisch sind Muskelentzündungen, Knochen- und Weichteilschmerzen oder von Gelenk zu Gelenk springende Entzündungen. Es existieren verschiedene Arten von Borreliosen. Die einen können an den Hand- und Fussgelenken blaurote Schwellungen auslösen und die lokale Haut schädigen. Andere wiederum können den Herzmuskel befallen.
 
Die Heilung ist vielseitig und unterliegt einerseits der Antibiotikatherapie und andererseits der Symptombekämpfung. Auch Bioresonanztherapie hat sich bestens bewährt. Eine Impfung existiert bis heute nicht. Auch eine Immunität nach erfolgter Krankheit stellt sich nicht ein.
 
Weitere Krankheiten
  • Fleckfieber (von Rickettsien verursacht)
  • Babesiose (Protozoenkrankheit)
  • Zeckenlähmung (von weiblichem Zeckengift verursacht)
Zeckenprophylaxe
  • Körperbedeckende, helle Kleidung und geschlossenes Schuhwerk tragen
  • Glatte Oberflächen der Textilien erschweren den Zecken das Festklammern
  • Unbedeckte Hautstellen mit einem Repellent behandeln (Z.B. Antibrumm Forte)
  • Unterholz und Buschwerk sind besonders riskant
  • Nach der Heimkehr sofort Kleidung wechseln und den Körper vor allem an den von Zecken bevorzugten Stellen absuchen
  • Personen mit erhöhtem Zeckenrisiko, welche sich zudem öfters in den FSME-Endemiegebieten aufhalten, rät das BAG zu einer FSME Impfung
Was tun bei einem Zeckenbiss?
  • Zecke sofort ohne flüssige Hilfsmittel entfernen, indem man sie gerade mit den Fingern oder mit der Pinzette herauszieht.
  • Erst danach mit einem flüssigen Desinfektionsmittel (z.B. Betadine) behandeln. Stichstelle und Datum notieren.
  • Die Zeckenstelle weiter beobachten: Bei Entzündung, anhaltendem Juckreiz oder Ringförmiger Wanderröte Arzt aufsuchen. Dies gilt auch für Fieber und grippeähnliche Symtome.
  • Bei anhaltenden Störungen im Bereich von Nerven, Gelenken, Herz oder Haut, die meist erst Wochen oder Monate später auftauchen, Arzt aufsuchen mit Hinweis auf den Zeckenstich.
  • Arzt konsultieren und Antibiotika verordnen lassen, wenn erste Zeichen einer bakteriellen Infektion auftreten.
 
 
 
 


 


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